14. Juni 1975 Hönisch bei Verden, Rittergut Hesse
VORSTAND :
FRIEDEMANN VON ENGEL (BIS 26.12.), LUDMILLA TÜTING, LUTZ FEHLING, REGINA BRODERSEN (AB 26.12.), GABRIELE SCHULZ, HARALD GABLER
Zur ersten großen Jahresfete des Clubs lädt dzg-Mitglied JOCHEN VON HESSE. Ersten losen Mitteilungsblättern folgt Heft 1 der Club-Zeitschrift NAMASTE: "Trampen: Auf Englisch heißt das hitch-hiking! Abgekürzt "to hitch"! Das Auto ist in diesem Fall ein "lift"". Die Titelseite von Heft 2, nun als GLOBETROTTER, entwirft IRMTRAUD JANßEN, verworfen werden Globinfo, Globe-Trottoir, Globus, Travellers.
LUDMILLA beschafft Informationen über Billigflüge, Reisepartner werden gesucht, Infos geboten, Regionaltreffen organisiert: Erste Globetrotter-Feten finden statt bei ROLF SCHLÜTER und HEINZ COLBERG in Winnenden, bei IRMTRAUD UND ROLF JANßEN auf einem Bauernhof bei Ahrensburg und auf dem Gelände des Kanu-Clubs in Rees bei Wesel. GISELA WALTHER beginnt mit regelmäßigen Treffen in Düsseldorf. Eine Reise-Informationsbörse bietet als Such-Kartei die Reise-Erfahrungen der Mitglieder auf Formularen. dzg-Autoren gewähren Mitgliedern 20% Rabatt. FRIEDEMANN VON ENGEL sinniert "Wie mag man uns Globetrotter im Gastland beurteilen?" (T 3, 18)
Gefunden in Trotter 10, 2
Ludmilla Tüting, Gründungsmitglied und damals 1. Vorsitzende:
"Täglich kommen mehrere Leute vorbei. In der Regel nur Interessenten. Mitglieder dagegen selbst abends oder am Sonntag, "weil sie gerade mal in Berlin sind". Verständlich von ihrer Seite, aber bei den ‚Mengen' insgesamt wehre ich mich jetzt dagegen, denn es gibt nichts zu gucken, wenn ich arbeite. Dazu kommen noch bis zu 15 Anrufe täglich von verschiedener Seite, in der Woche wie am Wochenende ab morgens um 7 Uhr. Ich hebe mein privates Telefon gezwungenermaßen nur noch zu bestimmten Zeiten ab und öffne auch nicht mehr die Haustür. Die Klingel schrillt, ob ich dusche, schlafe, esse, ein wichtiges Gespräch, einen Termin habe, ob ich in Eile bin oder ungestört schreiben möchte: "Ja, guten Tag, ich hätte gerne Auskunft über ein XY-Land." Ohne Namensnennung. Wie in einem Tourist Office. Ich mußte alles ganz klar schreiben, denn ich bin es leid, mich mit den Leuten ständig neu über den Club auseinander-zusetzen. Kaum jemand zeigt nämlich ein Einsehen! Das ist das Unangenehme dabei! Ich arbeite für den Club täglich drei Stunden und ich finde, das ist genug."
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