 Schritt
21: Kläre
mit Freunden und Verwandten: Wer macht wann was?
Es kann sein, dass Rechnungen eintreffen, von denen Du nichts erfährst.
Dann fallen Mahngebühren an, vielleicht wird ein Rechtsanwalt
eingeschaltet, Versicherungen kündigen dir den Schutz.
Daher solltest Du
für mehrjährige Reisen jemanden beauftragen, sich um solche Dinge
zu kümmern, also der deine Post sichtet und für alle Eventualitäten
Vollmachten von dir hat. Eine Vorsorgevollmacht kann als
Generalvollmacht erteilt oder auch auf bestimmte Bereiche beschränkt
werden. Für Banken und Versicherungen müssen es oft notariell
beurkundete Vollmachten sein. Die kannst Du im Internet bei der
Bundesnotarkammer hinterlegen.
Je
nachdem, wie lange Du wegbleibst und ob Du deine Wohnung oder Haus
während der Zeit behältst, solltest Du eine Vertrauensperson finden,
die beispielsweise im Winter die Heizung anstellt, damit die Rohre
nicht einfrieren bzw. grundsätzlich ab und zu nach dem Rechten sieht.
Kommunikation unterwegs:
Handy und eMail sind heute selbstverständliche Kontaktmedien. Wer
jedoch ständig Kontakt zum Rest der Welt oder gar nachhause hält, ist
nicht wirklich unterwegs, sondern bewegt sich wie mit einem Gummiband um den Fußknöchel. Wer von unterwegs dauernd Kontakt mit daheim hält, hat nach der Reise nichts mehr zu erzählen, die Reise verliert ihren
besonderen Charakter. Wenn Du diese Auffassung teilst, bereite Dein Umfeld darauf vor, dass Du während der Reise nur im Notfall Kontakt wünschst und aufnimmst.
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